Micro Trading hat an der Börse eine Doppelbedeutung: Einerseits wird das kurzfristige Trading (Scalping) gemeint, andererseits eine Positionsgröße. So handelt man bei CFDs und Future Produkte sogenannte „Lots“, wobei es auch Micro Lots als Einheit gibt.

Beide Begriffe sind essentiell für Dich als Trader, da Du mit ihnen vermutlich täglich in Kontakt kommen wirst! Mehr dazu im Ratgeber:

Meine Golden Flow Strategie basiert auf Micro Trading

Micro Trading Themen

#1 Was ist Micro Trading? – Kurze Erklärung & Definition.

#2 Micro Trading als Strategie – Ich zeige Dir Scalping.

#3 Micro Trading als Position – Bei CFDs und Futures.

#4 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Micro Trading.

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Was ist Micro Trading?

Mit dem Begriff „Micro Trading“ wird meist das Handeln von Wertpapieren mit einer geringen Haltedauer gemeint. Vor allem sowohl das Daytrading als auch das noch kurzfristigere Scalping fallen in diese Kategorie. Hier wird versucht von kleinen (bzw. „micro“) Bewegungen zu profitieren, indem eine Aktie innerhalb weniger Minuten gekauft und wieder verkauft wird. Ich persönlich setze das Scalping im DAX-Index täglich um.

Ebenso wird die Auswahl der Positionsgröße im CFD- und Future Trading als „Micro Trading“ bezeichnet. Bei den Finanzprodukten kauft man nicht 10 Aktien, sondern Kontrakte (=Lots). Dabei gibt es den normalen Future sowie den Mini-Future (=0,1 Lot) und den Micro-Future (0,01 Lot). Die Micro-Futures werden im Börsen Jargon auch gerne Micros genannt.

Beachte: Trading ist sehr risikoreich! – ganz egal, ob Du das kurzfristige Scalping umsetzt oder ob Du Micros nutzt, welche einen Hebel haben! Bitte nutze immer einen Stop-Loss im Trading, um Dein Kapital zu schützen.

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Micro Trading als Strategie

Bei meinem Micro Trading Scalping Ansatz verfolge ich das Prinzip des Trend Handelns. Dazu lege ich mir im DAX Minutenchart den EMA20 & EMA50 in den Chart und analysiere wohin diese geöffnet sind. Im Beispiel siehst Du wie die EMAs nach oben zeigen, weswegen der Kurs im Aufwärtstrend ist. Die Wahrscheinlichkeit der Trendfortsetzung ist deutlich höher, als die Chance einer Umkehr, weswegen ich bei einem Rücksetzer eine Long Position eröffnen möchte.

Um meine Position vor zu großen Verlusten zu schützen setze ich einen Stop-Loss knapp unter dem 50er Gleitdurchschnitt – schließlich ist unterhalb des EMA die Idee der Trendfolge nicht mehr aktiv. Einen festen Take-profit setze ich selten. Grundsätzlich habe ich aber die doppelte ENtfernung des Stops als Gewinnziel im Blick. Dies wird auch als Chancen-Risiko-Verhältnis von 2 bezeichnet.

Meine Golden Flow Strategie

Micro Trading als Position

Wenn Du Indizes, Forex, etc. per Futures doer CFDs handelst, dann wirst Du über den Begriff „Micro Trading“ als Positionsgröße stolpern. Grundsätzlich wird die Positionsgröße in der Einheit „1 Lot“ angegeben, was Du Dir vorstellen kannst, als würdest Du bspw. 100 Aktien kaufen. Da dies für viele Privatanleger eine zu große Positionsgröße ist, gibt es noch Teilgrößen wie die Mini-Lots und Micro-Lots. Diese kannst Du Dir wie den Kauf von 10 Aktien oder nur 1 Aktie vorstellen.

Ich bin ein großer Fan der Micro-Lots bzw. der Micros, da Du hierüber sehr detailliert Deine Position steuern kannst. Im Dax Trading kann ich bspw. in 25 Cent Abständen exakt meine Positionsgröße einstellen und entsprechend gut mein Risiko managen.

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FAQ – Micro Trading

Was versteht man unter Micro Trading?
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Micro Trading bezeichnet entweder sehr kurzfristiges Trading wie Scalping oder das Handeln mit sehr kleinen Positionsgrößen, sogenannten Micro-Lots, bei CFDs oder Futures.
Ist Micro Trading für Anfänger geeignet?
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Micro Trading kann für Anfänger sinnvoll sein, da kleine Positionsgrößen das Risiko reduzieren und ein kontrolliertes Lernen von Strategien und Marktdynamiken ermöglichen.
Was ist der Unterschied zwischen Micro Trading und Scalping?
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Scalping beschreibt eine extrem kurze Haltedauer von Trades, während Micro Trading zusätzlich die Nutzung kleiner Positionsgrößen wie Micro-Lots bei CFDs oder Futures meint.
Warum sind Micro-Lots im Trading so beliebt?
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Micro-Lots erlauben eine sehr präzise Steuerung der Positionsgröße, was das Risikomanagement verbessert und besonders für kleine Tradingkonten ideal ist.

Christian Böttger

Vollzeit-Trader

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.