CFD Trading (Contract for Difference) ist ein Vertrag zwischen Dir und Deinem CFD-Broker, wodurch Du auf steigende/fallende Kurse von Aktien wetten kannst. Du setzt also auf Kursbewegungen bei Wertpapieren ohne diese in Wirklichkeit zu besitzen.

Da CFDs gehebelte Produkte sind, bieten sie eine erhöhte Gewinn-Chance. Diese geht jedoch mit einem enorm hohen Risiko einher, weswegen CFDs sehr gefährlich sind.

Mit CFDs kannst Du Long & Short traden

CFD Trading Überblick

#1 Was ist CFD Trading? – Kurze Erklärung & Definition.

#2 Assets für CFD Trading – Indizes, Rohstoffe, etc.

#3 CFD Hebel nutzen – Multipliziert Gewinne und Verluste.

#4 CFD Trading Strategie – So trade ich den DAX Index.

#5 Weitere CFD Begriffe – Lot, Swap, etc.

#6 CFD Vor- und Nachteile – Short Trading möglich.

#7 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum CFD Trading.

Trading lernen im kostenlosen Demokonto bei XTB
(Risikohinweis: 71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)

Was ist CFD Trading?

Die Abkürzung CFD steht für „Contract for Difference“. Dies sind Finanzprodukte, welche den Kursverlauf einer Aktie, Index, etc. nachbilden und daher als Derivat bezeichnet werden. Mit hilfe des Derivats bieten Dir CFD-Broker die Chance auf steigende oder fallende Kurse bei all möglichen Assets zu setzen. CFDs sind in der Hinsicht Verträge zwischen Dir und einem Broker, welche außerbörslich geschlossen werden.

Besitzt Du ein CFD auf Gold, dann kannst Du von Kursveränderungen im Goldpreis profitieren, hast aber keinen Anspruch tatsächlich das CFD in Gold umzuwandeln. Falls DU das willst, dann müsstest Du sogenannte Futures nutzen.

Beachte: CFDs besitzen einen Hebel, welcher von Anfängern oftmals in seiner Wirkung unterschätzt wird. Teste das Finanzprodukt zunächst in einem Demokonto! CFDs sind riskant!

Assets für CFD Trading

CFDs lassen sich auf alle möglichen Vermögenswerte anwenden: Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Kryptos, etc. CFDs sind vor allem durch die Möglichkeit des Long & Short Tradings sehr attraktiv für Trader. Während Du Dir das Long Trading auf bspw. echte Aktien leicht vorstellen kannst („Ich kaufe eine Aktie“), ist das shorten technisch schwieriger umzusetzen. Da Du bei CFDs allerdings keine echte Aktie besitzt, sondern nur auf die Änderung wettest, lässt sich hier Shorting leicht umsetzen.

Beachte: CFD Broker verdienen ihr Geld vor allem über den Spread. Achte vor einem Trade stets auf den Spread als Kostenfaktor! Vor allem bei Kryptos ist dieser oftmals sehr groß.

Meine Empfehlung: Trading bei XTB
(Risikohinweis: 71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)

CFD Hebel nutzen

CFDs gehören zur Gruppe der gehebelten Derivate. Der Hebeleffekt kommt bei CFDs dadurch zustande, dass Du nicht den vollen Betrag zur Eröffnung einer Position aufbringen musst. Du musst lediglich eine kleine Sicherheit (=Margin) hinterlegen. Aktien CFDs haben bspw. einen Hebel von 5. Willst Du nun Aktien im Wert von 5.000 € kaufen, aber setzt den Trade per Aktien CFD um, so musst Du nur 1.000€ aufbringen. So kannst Du bereits mit kleinen Summen viel Geld bewegen.

Bei europäischen CFD-Broker gibt es Begrenzungen des Hebels, um Privatanleger zu schützen. So haben Währungen einen maximalen Hebel von 30, Indizes und Rohstoffe einen Hebel von 20, Aktien einen Hebel von 5 und Kryptos einen Hebel von 2.

CFD Hebel vergrößern Deine Gewinne, aber auch Verluste!

Beachte: Die restlichen 4.000€ aus dem obigen Beispiel beim Aktien CFD Trade stellt Dir Dein Broker als Kredit kurzfristig zur Verfügung. Hältst Du die Position über Nacht musst Du entsprechend auch einen Zins darauf bezahlen.

CFD Trading Strategie

Ich daytrade gerne den DAX Index per CFD. Dabei verwende ich einen Trendfolge-Ansatz wobei der EMA20 & EMA50 Indikator mir helfen sollen. Ich analysiere die Trendrichtung und versuche bei einem Rücksetzer in die EMAs eine Position zu eröffnen. Einen Stop-Loss kann ich sinnvoll unter dem EMA50 platzieren. Als Take-Profit nutze ich gern die doppelte Entfernung des Stops, sprich ein Chancen-Risiko-Verhältnis von 2. Schau mal hier der Einstieg:

Beachte: Im obigen Beispiel habe ich einen Aufwärtstrend mit einer Long Position drin. Die umgekehrte Logik gilt für einen Abwärtstrend für Short Trading. Neben dem DAX nutze ich die Strategie auch im Nasdaq Index.

Teste die Trading Strategie risikofrei im XTB Demokonto!
(Risikohinweis: 71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)

Weitere CFD Begriffe

Lots

Lot ist ein Maß zur Bestimmung der Positionsgröße. Analog zu Aktien kannst Du Dir das vorstellen als würdest Du auswählen, ob Du eine Aktie oder zehn kaufst. Im DAX bedeutet 1 Lot, dass Du 25€ pro Punkteveränderung gewinne/verlieren kannst. Wobei ich in der Praxis oft sehe, dass einige Broker dieses Maß auf 1 Lot = 1€ pro Punkt geändert haben, damit die Positionsgröße leichter zu berechnen ist.

Swap

Als Swap bzw. Overnight-Swap wird eine Gebühr bezeichnet, welche Du an Deinen Broker zahlst, wenn Du die Position über Nacht offen hältst. Damit der CFD Hebel zustande kommt nimmst Du schließlich einen Kredit beim Broker auf und auf diesen fallen natürlich Zinsen an. Der Overnight-Swap ist dieser Zins.

Pip

Ein Pip ist die kleinste mögliche Veränderung eines Kurses. Das was ich im DAX als „Punkteveränderung“ bezeichne könnte ich auch als Pipveränderung bennen. Bei Forex-Paaren wie dem EUR/USD ist ein Pip übrigens die vierte Nachkommastelle.

CFD Trading Vor- und Nachteile

Vorteile:

Hebel ermöglicht höher Gewinne

Long & Short Trading möglich

Breite Auswahl an Assets

Effektiver Kapitaleinsatz für Daytrader

Nachteile:

Hebel erhöht das Risiko bei Verlusten!

Ausländische Brokern sind weniger reguliert

Spreads bei Kryptos leicht erhöht

Meine Empfehlung: Trading bei XTB
(Risikohinweis: 71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter)

FAQ – CFD Trading lernen

Für wen eignet sich CFD Trading überhaupt?
+
CFD Trading eignet sich vor allem für erfahrene Trader, die kurzfristig handeln und den Hebel bewusst einsetzen können. Für absolute Anfänger sind CFDs wegen des hohen Risikos ungeeignet.
Warum sind CFDs riskanter als echte Aktien?
+
Der Hebel kann Deine Verluste stark vergrößern. Zusätzlich fallen Overnight-Kosten an, und schnelle Marktbewegungen können zu hohem Slippage führen. Viele Anfänger unterschätzen diese Risiken.
Welche Kosten entstehen beim CFD Trading?
+
Typische Kosten sind Spread, Overnight-Swaps und ggf. Kommissionen (je nach Broker). Besonders bei Kryptos und exotischen Märkten können Spreads sehr hoch sein.
Kann ich mit CFDs auch Short Trading umsetzen?
+
Ja! CFDs sind ideal zum Shorten, da Du nicht die echte Aktie leihen musst. Du spekulierst einfach auf fallende Kurse – ein Vorteil gegenüber klassischem Aktienhandel.
Sollte ich CFD Trading direkt mit echtem Geld beginnen?
+
Nein. Starte immer im kostenlosen Demokonto, um den Hebel, Orderarten und Marktbewegungen zu verstehen. Erst wenn Du stabil profitabel bist, solltest Du echtes Kapital einsetzen.

Christian Böttger

Vollzeit-Trader

„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

>75% Trefferquote

+7 Jahre Erfahrung

>100K € Jahresgewinn

Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.