Trading lernen dauert meist um die 2 Jahre und ist vor allem durch einen „Learning by doing“ Lernprozess geprägt. Du musst Dich mit Strategien, Finanzprodukte, Softwares, etc. beschäftigen. Sei Dir bewusst, dass die meisten Trader langfristig Geld verlieren.

Ich habe es geschafft Vollzeit-Trader zu werden und möchte Dir die wichtigsten Tipps geben, damit Du selber das Trading lernen kannst:

Gerne helfen ich Leuten beim Trading lernen durch meine Vorträge!

Trading lernen Themen:

#1 Was ist Trading? – Kurze Erklärung & Definition.

#2 Trading lernen – In 5 Schritten zum Trader.

#3 Meine Trading Strategie – Ich zeige Dir 1 Anwendung.

#4 Selber Trading lernen – Praxis Tipps für Dich!

#5 Wichtige Trading Begriffe – Long, Short, Hebel, etc.

#6 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Trading lernen.

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Was ist Trading?

Trading meint das kurzfristige Kaufen & Verkaufen von Vermögenswerten an der Börse. Das heißt ich kaufe bspw. eine Aktie und stoße diese 2 Stunden später schon wieder ab. Neben einer Aktie können auch Indizes, Rohstoffe, Währungen, Kryptos, etc. getradet werden. Da Du beim Traden von kleinen Bewegungen profitieren möchtest, musst Du typischerweise eine große Anzahl an Aktien kaufen, weswegen das kurzfristige Trading so risikoreich ist.

Da die meisten Trader nicht so viel Geld zur Verfügung haben, um große Positionen zu kaufen, gibt es Finanzprodukte wie CFDs oder KO-Zertifikate, welche einen Hebel besitzen. Durch einen Hebel werden Gewinne erhöht, aber ebenso die Verluste. Hier liegt für die meisten Trading-Anfänger die größte Falle: Man ist gierig und nutzt zu große Hebel, wodurch man sein Depot schrottet.

Beachte: Das Gegenteil zum Trading wird als „Investieren“ bezeichnet und meint das Halten einer Aktie über viele Jahre. Im Rahmen der privaten Altersvorsorge ist das Investieren in Aktien & ETFs sehr interessant.

Trading lernen in 5 Schritten

#1 Grundwissen aneignen

Bevor Du Deinen ersten Trade umsetzt musst Du das benötige Wissen haben. Informiere Dich zuerst allgemein zu folgenden Schlüsselwörter: Aktien, ETFs, Indizes und Charttechnik. Erst wenn Du hier über eine gewisse Basis verfügst kannst Du Dir trading-spezifischere Themen aneignen. Hier empfehle ich Dir den Fokus auf die technische Analyse, sprich der Bewegung von Kursen, zu legen. Informiere Dich hier über: Trends, Unterstützung / Widerstand, Indikatoren und Orderarten.

Beachte: Als Zusatz kannst Du Dir gern Grundwissen über die Fundamentalanalyse (also Unternehmenskennzahlen wie KGV, KUV, etc.) aneignen. Für das Trading selbst wirst Du es aber kaum brauchen, da hier die technische Analyse deutlich sinnvoller ist.

#2 Einfache Charttechniken lernen

Die Charttechnik versucht aus den Kursbewegungen der Vergangenheit Muster herauszulesen, um eine Prognose für die Zukunft zu machen. Dabei gibt es keine 100% Sicherheit was passieren wird – viel mehr wägt man Wahrscheinlichkeiten ab! Es wird sich also gefragt „Ist ein steigender oder fallender Kurs wahrscheinlicher?“. Trend sind dabei mein Lieblings-Tool, um die Richtung herauszufinden! Die Wahrscheinlichkeit einer Trendfortsetzung stets höher als die Chance einer Trendumkehr.

Beachte: Trends sind durch eine bestimmte Folge von Hochs & Tiefs definiert. Ein Aufwärtstrend besteht aus höheren Hochs & höheren Tiefs und deutet auf weiter steigende Kurs hin. Die umgekehrte Logik gilt für einen Abwärtstrend.

#3 Trading lernen im Demokonto

Trading lernen ist 20% Theorie und 80% Praxis. Nachdem Du Dir Wissen angeeignet hast, kannst Du nun Deinen ersten Trade umsetzen. Nutze hierfür bitte ein Demokonto! Hier hast Du eine echte Marktumgebung, welche Du mit fiktivem Kapital traden kannst. Du wirst schnell merken, dass es einige Zeit dauern wird, bis Dein Auge bestimmte Muster in Echtzeit erkennt. Würdest Du in dieser Phase Deiner Trading Laufbahn schon echtes Geld nutzen, würdest Du es vermutlich verlieren!

Beachte: Demokonten sind typischerweise kostenlos. Ich empfehle Dir das Demokonto von XTB. Hier kannst Du entspannt das Trading lernen und erste Praxiserfahrungen sammeln. Nutze das Konto 3 Monate.

#4 Trading Tagebuch führen

In einem Trading Tagebuch sollst Du Dir jeden Trade notieren und mitschreiben wieso Du ihn eröffnet hast. Indem Du Dich näher mit den Trades auseinander setzt, lernst Du schneller Marktmuster kennen und findest auch heraus welche Art von Trading für Dich am besten passt. Ist es das Trend Trading oder das Umkehr Trading? Ist das das DAX Trading oder das Bitcoin handeln? All solche Fragen kannst Du Dir selber durch ein Journal beantworten! Gehe alle 1 Woche die Trades revue durch.

Beachte: Das Trading Tagebuch ist reine Fleißarbeit, aber sie macht langfristig den Unterscheid! Hier trennt sich die Spreu vom Weizen zwischen den Tradern, die langfristig echtes Trading lernen wollen, und denen, die nur bisschen „Zocken“ wollen.

#5 Eigene Trading Strategie finden

An der Börse gibt es Millionen Wege Geld zu verdienen, aber wir müssen den finden, welcher zu Dir passt. Da sich jeder Mensch in der Psychologie differenziert, muss jeder Trader eine individuelle Strategie finden. Ich werde Dir gleich eine meiner Strategien zeigen. Gerne kannst Du diese Testen, alle Trades in Deinem Journal mitführen und anschließend auf Dich anpassen. Bspw. könntest Du anstatt dem Minutenchart den Stundenchart nutzen.

Beachte: Bei sogenannten „Fixed Entry“ Strategien wird der Faktor der Emotion komplett ausgegrenzt. Falls Du merkst, dass Du mit dem manuellen Trading nicht vorankommst, dann ließ Dich in diese Strategien ein.

Meine Empfehlung: Trading bei XTB
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Meine Trading Strategie

Ich bin seit vielen Jahren Trend Trader. Das bedeutet ich analysiere die Trendrichtung und möchte mich in jene Tendenz positionieren. Dazu nutze ich als Hilfestellung die Indikatoren EMA20 & EMA50. Dies sind Gleitdurchschnitte, welche einen Trend begleiten. Sind die EMAs nach oben geöffnet, so möchte ich bei einem Rücksetzer in die EMAs eine Long Position eröffnen. Ich setzte die Strategie gerne im DAX Index um, wobei ich den Minutenchart verwende. Dies wird als „Scalping“ bezeichnet.

Meine DAX Trading Strategie zum lernen

Beachte: Die Strategie hat eine Trefferquote von 60%. Das heißt im Umkehrschluss, dass ich 4 von 10 Trades verliere. Damit ich mein Depot nicht an die Wand fahre setze ich immer einen Stop-Loss. Diesen lege ich unter dem EMA50. Der Stop-Loss ist das beste Tool für Kapitalschutz im Trading!

Selber Trading lernen

Ich bin davon überzeugt, dass alle Trader einen relativen ähnlichen Weg gehen und entsprechend ähnliche Fehler machen. Hier Praxis Tipps, damit Du einen besseren Start hast:

Halte Deine Strategie simpel: Du brauchst keine 10 Sachen auf die Du achtest. Ich achte bspw. nur auf Trends + Zonen, fertig.

Nutze maximal 2 Indikatoren: Als Anfänger sind Trading Indikatoren eine gute Hilfe. Aber zu viele Köche verderben den Brei.

Stop-Loss vor dem Trade überlegen: Habe neben dem Trade Einstieg-Szenario auch immer ein Ausstieg-Szenario im Blick! Platziere immer Stops!

Riskiere maximal 1% des Depots: Überlege Dir den Stop-Loss und passe entsprechend die Anzahl der Aktien an! So kannst Du kleine Verluste garantieren.

Akzeptiere Verluste: Es gibt leider keine Strategie mit 100% Trefferquote. Verluste gehören immer dazu – halte sie klein!

Tipp: Alles Trading Wissen gibt es kostenlos im Internet. Nutze das und sammle viel „Bildschirmzeit“. In der Praxis lernst Du am besten. Hierzu bitte am Anfang ausschließlich das Demokonto nutzen.

Wichtige Trading Begriffe

Long & Short

Wenn Du auf steigende Kurse setzt, so wird dies als „Long Position“ bezeichnet. Willst Du hingegen von fallenden Kursen profitieren, so wird dies „Short Position“ genannt. Als Anfänger solltest Du Dich zunächst auf das longen fokussieren. Dies ist meist „einfacher“ umzusetzen.

Spread

Als Spread wird der Unterschied des Kauf – und Verkaufkurs einer Aktie bezeichnet. Würdest Du die Apple Aktie für 200$ kaufen und im selben Moment wieder verkaufen, so würdest Du nur 199,95$ bekommen. Die 5 Cent sind der Spread.

Market & Limit Order

Bei einer Market Order gibst Du Deiner Handelsplattform die Anweisung genau jetzt eine Position zu eröffnen / schließen. Bei einer Limit Order legst Du einen Preis fest, welcher mindestens erreicht werden muss, damit die Position umgesetzt wird.

Technische & fundamentale Analyse

Während sich die Chartanalyse auf Preisbewegungen spezialisiert, achten Fundamentalanalysten auf Gewinne, Umsätze, etc. Die Fundamentalanalyse findet vor allem beim langfristigen Investieren Anwendung. Die technische Analyse kann überall angewendet werden.

Märkte & Finanzinstrumente

Als Markt wird der Vermögenswert bezeichnet, welcher gehandelt werden soll. Bspw. Aktien, Indizes, Rohstoffe, Kryptos, etc. Als Finanzinstrument wird das Produkt genannt womit ein Markt gehandelt wird. Bspw. kann ich eine Aktie als „Echte Aktie“ kaufen oder ich nutz einen CFD oder Knock-Out Produkt.

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FAQ – Trading lernen

Wie lange dauert es, Trading richtig zu lernen?
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Viele Anfänger benötigen rund 2 Jahre, um profitabel zu traden. Die Lernphase besteht hauptsächlich aus „Learning by doing“ und dem Sammeln von Erfahrung im Demokonto.
Was ist der Unterschied zwischen Trading und Investieren?
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Trading bedeutet, Vermögenswerte kurzfristig zu kaufen und zu verkaufen. Investieren hingegen meint das langfristige Halten über viele Jahre – besonders interessant für private Altersvorsorge.
Sollte ich als Anfänger mit echtem Geld starten?
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Nein. Anfänger sollten unbedingt mit einem kostenlosen Demokonto starten. Dort lernst Du Kursbewegungen, Orderarten und Strategien risikofrei kennen.
Warum verlieren viele Trader langfristig Geld?
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Die meisten scheitern an zu großen Hebeln, fehlenden Stop-Loss-Strategien, mangelnder Disziplin und der emotionalen Kontrolle. Ein Trading Tagebuch hilft, typische Fehler zu vermeiden.
Welche Strategie eignet sich am besten für Einsteiger?
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Einfache Trendstrategien sind für Anfänger gut geeignet. Trends haben eine höhere Wahrscheinlichkeit zur Fortsetzung und sind mit EMAs oder Trendlines gut erkennbar.
Wie viel Risiko pro Trade ist sinnvoll?
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Einsteiger sollten maximal 1% ihres Depotwertes pro Trade riskieren. So bleiben Verluste kontrollierbar und das Konto geschützt.

Christian Böttger

Vollzeit-Trader

„Egal in welcher Marktphase man sich befindet – mit meinen Strategien kann ich seit über 6 Jahren flexibel im Markt erfolgreich agieren!“

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.