Orders sind Anweisungen an einen Broker eine Aktie zu kaufen/verkaufen, wodurch Du an den Kursbewegungen an der Börse partizipieren kannst. In der Praxis gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Orderarten, welche Du nutzen kannst.

Die bekannteste und meistgenutzte Orderart ist die Market Order. Ebenso gut solltest Du die Limit Order kennenlernen. Mehr dazu im Ratgeber:

Die wichtigsten Orderarten

#1 Market Order – Du gehst sofort in den Trade.

#2 Buy Limit Order – Ein tiefer Kurs wird gekauft.

#3 Sell Limit Order – Ein hoher Kurs wird geshortet.

#4 Buy Stop Order – Hohe Kurse werden gekauft.

#5 Sell Stop Order – Tiefe Kurse werden verkauft.

#6 Stop Loss – Dient zur Begrenzung der Verluste.

#7 Take Profit – Hilft zur Gewinnmitnahme.

#8 Bracket Order – Einstieg mit Stop und Take Profit.

#9 FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Orderarten.

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1. Market Order

Mit einer Market Order gibst Du Deinem Broker die Anweisung eine Position sofort zu eröffnen. Die Kauf-Market-Order wird auch als „Billigst“ und die Verkaufs-Market-Order als „Bestens“ bezeichnet. Meistens dauert die Orderausführung nur wenige Millisekunden. Du klickst quasi auf den Button und bist direkt im Trade drin. Bei einer Market Order gehst Du allerdings das Risiko ein, dass Du einen hohen Spread hast, was ein wichtiger Kostenfaktor im Trading ist.

2. Buy Limit Order

Eine Buy-Limit Order gehört zur Gruppe der Pending Orders („Schwebende Ausführung“) und ist eine Anweisung den Kurs zu einem tieferen Preis zu kaufen. Ich nutze Buy Limits gerne im Swing Trading. Hier mache ich früh meine Trade Analyse, setze die Order ins System und anschließend kann der Broker automatisch den Trade später eröffnen. Hier muss ich also nicht die ganze Zeit am Desk sitzen und warten bis mein Wunsch-Level erreicht ist.

3. Sell Limit Order

Die Sell Limit Order ist das Gegenstück zur Buy Limit Order. Hier gebe ich dem Broker den Auftrag automatisch bei einem höheren Preis zu verkaufen. Die Sell Limit wird genutzt, um einen Short Einstieg zu realisieren oder eine Long Position zu beenden (= Take-Profit).

4. Buy Stop Order

Die Buy Stop Order (bzw. Buy Stop Limit Order oder Buy Stop Order) ist eine Anweisung erst bei einem höheren Kurs eine Kaufposiiton zu eröffnen. Vor allem von Momentum und Breakout Tradern wird die Orderart gerne genutzt, um automatisch an bestimmten Preislevels in den Schwung rein zu traden.

5. Sell Stop Order

Die Sell Stop Order setzt die umgekehrte Logik der Buy Stop Order um. Hier sagst Du Deinem Broker, dass er bei einem tieferen Kurslevel automatisch verkaufen soll. Wer bei einen Abwärtstrend oder Durchbruch aus einer Chartformation handeln möchte, kann dies mit der Stop Sell Order umsetzen.

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6. Stop-Loss Order

Die Stop-Loss Order ist der beste Mechanismus für Kapitalschutz im Trading. Mittels des Stop-Loss legst Du ein Level fest, bei welchem eine offene Position automatisch im Verlust geschlossen werden soll. Du kannst mit dem Stop-Loss Deine Verluste begrenzen (wie der Name sagt 🙂 ). Falls Du einen Gewinntrade offen hast, kannst Du den Stop-Loss auch soweit nachziehen, sodass Du ein Minimum an Gewinnen sicherst.

7. Take-Profit Order

Der Take-Profit ist eine Orderart, welche Dir bei der Mitnahme von Gewinnen hilft. Hast Du einen offenen Trade, so kannst Du ein Preislevel festlegen bei welchem die Position im Gewinn automatisch beendet werden soll. Der Take-Profit ist in der Hinsicht das Gegenteil vom Stop-Loss. Während jeder Trade in meinen Augen immer einen Stop-Loss setzen sollte, ist der Take-Profit optional. Das Laufen lassen der Gewinne ist oftmals sehr klug!

8. Bracket Order

Bei einer Bracket Order eröffnest Du einen Trade und stattest ihn direkt mit einem Stop-Loss und Take-Profit aus. Du definierst also sofort ein mögliches Gewinn- und Verlustlevel. Für Trade, welche stets mit einem festen Chancen-Risiko-Verhältnis tarden wollen, ist die Bracket Order interessant. Ebenso ist sie sinnvoll, falls Du einen offenen Trade hast, aber den Trading Rechner verlassen musst.

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FAQ – Orderarten im Trading

Welche Orderart eignet sich für absolute Anfänger?
+
Für Anfänger ist die Market Order am einfachsten, da sie direkt ausgeführt wird. Du musst keinen Preis festlegen und bist sofort im Trade. Allerdings solltest Du dabei den Spread beachten.
Brauche ich für jeden Trade einen Stop-Loss?
+
Ja! Der Stop-Loss ist das wichtigste Werkzeug für Risikomanagement. Er schützt Dein Kapital, begrenzt Verluste und verhindert emotionale Fehlentscheidungen im Trading.
Wann nutze ich eine Buy Stop oder Sell Stop Order?
+
Stop Orders werden genutzt, wenn Du Momentum oder Breakouts handeln willst. Eine Buy Stop Order kauft bei steigenden Kursen, eine Sell Stop Order verkauft bei fallenden Kursen – ideal für Trend- oder Ausbruchsstrategien.
Kann ich Limit Orders auch im Daytrading nutzen?
+
Ja! Vor allem Buy Limit und Sell Limit Orders eignen sich hervorragend für Rücksetzer in Trends. Viele Trader nutzen sie, um automatisiert in ihre Wunschzone einzusteigen, ohne permanent auf den Bildschirm zu schauen.

Christian Böttger

Vollzeit-Trader

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.