Beim Supply and Demand Trading liegt der Fokus auf dem Finden von Zonen wo ein Überhang von Angebot oder Nachfrage vorhanden. Schließlich sind es genau diese beiden Parameter, welche die Preisbildung in einem Markt prägen.

Eine Supply Zone ähnelt einem Widerstand; eine Demand Zone einer Unterstützung. Mehr dazu im Ratgeber:

Supply and Demand Themen:

#1 Was ist Supply & Demand Trading? – Kurze Erklärung & Definition.

#2 Zonen erkennen – Achte woher ein starker Impuls startet..

#3 Weitere Varianten – Rally Base Rally, Drop Base Rally, etc.

#4 Vor- und Nachteile – Gute Einstiege im Trading; braucht Übung.

#5 FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Supply and Demand Trading.

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Was ist Supply & Demand Trading?

Supply and Demand Trading verfolgt die Idee der Preisbildung durch Angebot und Nachfrage, welche besagt, dass ein Kurs steigt wenn mehr Nachfrage als Angebot vorhanden ist. Ebenso fällt ein Preis wenn das Angebot höher ist als die Nachfrage. Die Begriffe Supply and Demand lassen sich aus dem Englischen als Angebot und Nachfrage übersetzen. Gemäß der Theorie befindet sich ein Markt im Gleichgewicht, wenn Angebot und Nachfrage gleich hoch sind.

Im Trading helfen uns sogenannte „Supply Zonen“ und „Demand Zonen“ bessere Ein- und Ausstiege zu finden. Dabei suchen wir gezielt nach Preisbereichen wo ein Angebot- oder Nachfrageüberhang ist.

Beachte: Das Supply and Demand Konzept ist nahezu perfekt mit dem „einfachen“ Konzept der Unterstützung und Widerstand identisch. Es gibt nur minimale Unterscheide bei der finalen Größe einer Zone.

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Zonen erkennen

Eine Demand Zone (Nachfrage Zone) erkennst Du typischerweise an einem sehr impulsiven Anstieg im Chart. So könnte ein Kurs bspw. sehr langsam etwas fallen und anschließend kommen 2-3 sehr lange grüne Kerzen. Am Start dieser impulsiven Bewegung befindet sich eine Demand Zone, schließlich hat eine massiv hohe Nachfrage den Kursanstieg verursacht. Die Chance ist hoch, dass auf jenem Preislevel auch in Zukunft Käuferinteresse besteht.

Eine Supply Zone (Angebot Zone) erkennst Du an einem starken Abverkauf, welcher durch lange rote Kerzen geprägt wird. Schließlich ist es genau das erhöhte Angebot (also Verkäufer), welche den Kursrutsch ausgelöst haben. Sehr wahrscheinlich wird solch ein hoher Kurs auch in Zukunft nochmal zum Verkaufen genutzt.

Beachte: Neben den impulsiven Kursbewegungen kannst Du zusätzlich auf weitere Strukturen (Hochs/Tiefs) im Markt achten, um die Größe Deiner Supply and Demand Zonen zu definieren.

Weitere Varianten

In der Praxis können wir verschiedene Varianten an Supply Zones und Demand Zones definieren. Je nachdem ob eine bullische oder bärische Bewegung vorausgegangen ist. Das Schema ist dabei stets gleich: Der Kurs läuft in eine Richtung, bildet eine kleine Konsolidierung und verlässt diese impulsiv! Die Konsolidierung wird als „Base“ bezeichnet während die Bewegung davor und danach als „Drop“ (nach unten) oder „Rally“ (nach oben) bekannt sind.

Wir unterscheiden bei den Nachfragezonen zwischen Rally-Base-Rally (RBR) und Drop-Base-Rally (DBR). Bei den Angebotszonen wird hingegen zwischen Drop-Base-Drop (DBD) und Rally-Base-Drop (RBD) unterschieden. Hier mal eine sehr gute RBR Demand Zone, welche für ein Long Trade interessant ist.

Beachte: Das Konzept von Supply and Demand Trading kannst Du in allen Zeiteinheiten und Märkten anwenden. Also ganz egal ob Bitcoin Minutenchart oder EUR/USD Tageschart.

Supply and Demand Vor- und Nachteile

Vorteile:

Logische Marktgrundlage

Präzise Einstiegszonen

Funktioniert in allen Märkten

Keine Indikatoren notwendig

Gut kombinierbar mit anderen Konzepten

Nachteile:

Viele Fehlsignale ohne Kontext

News können Zonen wirkungslos durchbrechen

Lernkurve relativ hoch

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FAQ – Supply and Demand Trading

Was ist Supply and Demand Trading?
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Supply and Demand Trading analysiert Angebots- und Nachfragezonen im Chart, um Preisbereiche zu finden, an denen starke Kauf- oder Verkaufsreaktionen wahrscheinlich sind.
Was ist der Unterschied zwischen Supply & Widerstand?
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Eine Supply Zone ähnelt einem Widerstand, ist jedoch meist breiter definiert und basiert auf impulsiven Abverkäufen statt einzelnen Reaktionspunkten.
Was ist der Unterschied zwischen Demand & Unterstützung?
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Eine Demand Zone entspricht einer Unterstützung, berücksichtigt jedoch gezielt den Ursprung starker Kaufimpulse und nicht nur horizontale Tiefpunkte im Chart.
Wie erkennt man eine gute Supply oder Demand Zone?
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Gute Zonen erkennt man an einer kurzen Konsolidierung, aus der der Kurs anschließend sehr impulsiv und mit hoher Dynamik ausbricht.

Christian Böttger

Vollzeit-Trader

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Über den Autor:

Christian Böttger ist hauptberuflich Trader und Mentor, der sowohl kurzfristige Trades als auch langfristige Investments mit überragender Trefferquote durchführt. Auf Finanzradar.de teilt er seine Analysen sowie praktische Erfahrung und hat besonders für Anfänger den einen oder anderen Kniff parat. Mehr über Christian erfährst Du hier.